Nernst-Gleichung

Wähle die Metalle für Anode und Kathode und passe Ionenkonzentrationen sowie Temperatur links an, um die resultierende Zellspannung einer galvanischen Zelle (z. B. Daniell-Element) zu berechnen.

Galvanische Zelle (Daniell-Element)
Anode (-) Zn (s) Zn²⁺ (aq) Kathode (+) Cu (s) Cu²⁺ (aq) Salzbrücke K⁺ → ← SO₄²⁻ V e⁻ →

Schema einer galvanischen Zelle (z. B. Daniell-Element)

Einführung

Die Nernst-Gleichung beschreibt die Abhängigkeit des Elektrodenpotentials (oder der Zellspannung einer galvanischen Zelle) von den Konzentrationen (genauer: Aktivitäten) der beteiligten Stoffe und der Temperatur. Sie ist benannt nach dem deutschen Physikochemiker Walther Nernst.

Für eine allgemeine Redoxreaktion \( aA + bB \rightleftharpoons cC + dD \) lautet die Gleichung für das Elektrodenpotential \(E\): \[ E = E^0 - \frac{RT}{nF} \ln Q \] Dabei ist:

Für die Spannung \(E_{cell}\) einer galvanischen Zelle, bestehend aus zwei Halbzellen (Kathode und Anode), gilt: \[ E_{cell} = E_{cathode} - E_{anode} \] Unter Verwendung der Nernst-Gleichung für jede Halbzelle ergibt sich (vereinfacht für Metall/Metallionen-Elektroden): \[ E_{cell} = (E^0_{cathode} - \frac{RT}{n_{cathode}F} \ln \frac{1}{[Ion_{cathode}]}) - (E^0_{anode} - \frac{RT}{n_{anode}F} \ln \frac{1}{[Ion_{anode}]}) \] Oder zusammengefasst (wenn \(n_{cathode} = n_{anode} = n\)): \[ E_{cell} = E^0_{cell} - \frac{RT}{nF} \ln \frac{[Ion_{anode}]}{[Ion_{cathode}]} \] wobei \(E^0_{cell} = E^0_{cathode} - E^0_{anode}\) die Standard-Zellspannung ist.

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